Rennbericht 2006

In den Jahren 2000 bis 2005 fuhren wir dann mit unserem Ralt RT1 Formel 3, ohne das es davon Rennberichte gab. Sollten uns noch welche zur Verfügung stehen, werden wir diese natürlich auch veröffentlichen.

Rennbericht " Spa - Francorchamps 2006 "


Die traurige Mitteilung zuerst, wir waren nur zwei Autos aus dem Rennstall in Hilden. Leider ist der Formel SV aufgrund der Runderneuerung des Motors noch nicht fertig geworden und es sieht auch nicht danach aus, dass er bis Assen fertig ist.

Anreise am Donnerstag, den 27.04.2006. Der Wettergott meint es gut mit uns, es regnet nicht. Dagegen machen sich die Temperaturen von ca. 8 Grad fast himmlisch aus.

Freitag
Zwei Zeittrainings, eines gegen Mittag, dass andere um 15.15 Uhr. Immer noch trocken, aber der rote F3 kommt nicht auf Touren! Es liegt nicht am Fahrzeug! Letzter in der Klasse und 13er im Gesamtklassement. Der Fahrer hat einen dicken Hals aufgrund seiner Unfähigkeit, eine vernüftige Zeit in den Asphalt zu brennen. Der Zeltnachbar frohlockt, ist er doch mal wieder schneller als der "Chef".

Samstag
Erstes Rennen im Trockenen bei "saukalten Temperaturen". Der "Chef" bläst zum Angriff. Von Startplatz 13 reicht es immer noch für einen Gesamtplatz 6 und den dritten Platz in der Klasse. Die Machtverhältnisse im Zelt sind wieder zurecht gerückt.

Sonntag
Zweites Rennen um 10.15 Uhr im Nassen! Das war es doch, was wir uns alle gewünscht hatten. In der Nacht bis in den Morgen hatte es geschneit. Toller Saisonauftakt! Axel und ich stehen beim zweiten Rennen nebeneinander auf der Startlinie. Verspricht interessant zu werden. Aber Axel hatte so früh am Morgen noch keine Lust einzulenken. Er ließ es ruhig angehen. Bedingt durch den Ausfall von Peter Hug gewinnt Bruno Huber das Rennen. Der "Chef" kommt auf den zweiten Platz in der Klasse und Axel auf den dritten Platz. Alles ist ganz geblieben und die Fahrer wieder frohen Mutes. Sie freuen sich schon auf das nächste Rennen in Assen.

Rennbericht " RSG-Racing-Days Assen 2006 "


Wir waren zwar wieder 3 Fahrzeuge aus dem "Rennstall in Hilden", was aber nicht daran lag, dass der Formel SV endlich fertig war, sondern daran, dass Axel Pilz gleich mit zwei Autos gestartet ist, dem Cooper Formel 1 und dem Brabham Martini Formel 2. Der "Chef" fuhr wieder seinen altbewährten RALT RT1 Formel 3.

Die Veranstaltung war nur auf zwei Tage ausgelegt, was zu einem erheblichen Maße von Stress führte und kein Anreiz für die HRA werden sollte, an gleichartigen Veranstaltungen teilzunehmen.

Anreise am Freitag gegen 14.00 Uhr. Regen! Sturm! Der Aufbau der Zelte wurde schnell wieder eingestellt und beim Veranstalter eine Box angemietet.

Samstag 10.55 Uhr erstes Zeittraining und 14.30 Uhr das zweite Zeitraining. Für Axel, der sowohl bei der HRA als auch bei der HMR (der Holländische Formelserie) startete, hieß das denn zusätzlich 11.45 Uhr erstes Zeittraining und um 15.30 Uhr das erste Rennen mit dem Brabham Formel 2.

Alles natürlich im Regen! Entsprechend motiviert war der "Chef" und stellte seinen Ralt wie in Spa auf Platz 13 des Gesamtklassements.

Sonntag 10.35 Uhr. Es war wieder erwarten trocken. Dabei stieg die Motivation der Fahrer weit über alle Fliehkräfte hinaus an. Das Teilnehmerfeld dezimierte sich schnell um acht Autos, die an irgendwelchen Hacken der Schleppwagen hingen. Der "Chef" setzte seinen Ralt wie in Spa wieder auf Platz sechs des Gesamtklassements und auf Platz 3 in der Klasse. Axel Pilz belegte in seiner Klasse auch den 3. Platz mit dem Formel 1.

14.15 Uhr. Start Rennen 2 für Axel bei der HMR mit dem Brabham Formel 2.

15.00 Uhr. Nach Beendigung seines Rennens raste Axel per pedes durch das Fahrerlager und sprang in seinen Cooper, den die Helfer bereits hatten warm laufen lassen und in die Startaufstellung geschoben hatten.

Start des Rennens bei trockenem Wetter. Die größeren Klassen waren natürlich alle auf Slicks (profillose Reifen) unterwegs. Runde 2: es fing an zu regnen. Die kleineren Klassen, die Profilreifen fahren müssen, frohlockten, da alle Autos mit Slicks nun wie auf Eis unterwegs waren. Jetzt kam Axels große Stunde. Er pflügte durch das Feld und belegte erstmalig mit seinem Cooper F1 den ersten Platz in seiner Klasse. Von hier aus alle Anerkennung seines bravorösen Sieges. Für den "Chef" blieb nur noch der dritte Platz in seiner Klasse, aber mit einem ganzen Auto und ohne Dreher, was bei weitem nicht allen Slicksfahrern gelungen war.


Für das nächste Rennen auf dem Nürburgring am 23. - 25.Juni wünschen wir uns alle mal wieder ein Rennen, beim dem das Wetter mitspielt.

Rennbericht " Oldtimer Festival 2006 "

Zuerst einmal das Wichtigste! In 2005 bereits zwischen dem Koordinator Klaus Henrich und den Verantwortlichen des DAMC 05 abgesprochen, wurde die neue Einteilung der Klassen beim Oldtimer Festival ein voller Erfolg. Erstmalig wurde mit der nierderländischen HMR, den Schweizer Freunden mit ihren"Screamern" und der HRA eine gemeinsame Veranstaltung möglich, bei der jeweils in zwei Rennen die Fahrzeuge mit Flügeln und profillosen Reifen und die Fahrzeugen ohne Flügel und Profilreifen gestartet wurden. Sowohl Zuschauer als auch die Teilnehmer waren voll des Lobes.

Helana, der gute Geist der HMR, feierte ihren Geburtstag wie schon im Vorjahre auf dem Ring und wir wollen uns hier noch einmal dem Kreise der Gratulanten anschließen.
Nicht vergessen wollen wir aber auch den DAMC 05, der wieder einmal mit einer Glanzleistung bezüglich Organisation aufwarten konnte. Herzlichen Dank an alle Helfer und Organisatoren, die diese erfolgreiche Veranstaltung auf die Beine gestellt haben!
Und stellt Euch vor, der DAMC 05 hat es nicht regnen lassen! Ganz im Gegenteil wurden wir in unseren Einbäumen auf großer Flamme getoastet.
Axel setzte im Training mal wieder Richtzeiten und ließ den "Teamchef" ganz schön alt aussehen. Bekannt aus den zwei vorhergehenden Rennen in Spa und in Assen. Hätte er nicht machen sollen! Aber schön der Reihe nach. Axel setzte im Rennen der Gruppe 1 bei den Fahrzeugen ohne Flügel seinen Cooper Formel 1 auf den vierten Platz im Gesamtklassement, mit der Aussicht auf einen Gesamtsieg im Rennen. Leider schlug der Defektteufel zu und ließ sein Fahrzeug mit tropfendem Kühler und defekter Kopfdichtung ausfallen. Da waren`s nur noch drei aus dem Hildener Rennstall. Matthias May fuhr ein besonnenes Training und später auch ein eben solches Rennen und setzte den BMW Formel 2 auf einen erstaunlichen vierten Platz.



Samstag, Rennen 1

Man soll ihn nicht reizen! Insider sahen schon beim Verlassen der Box die dicke Halskrause. Gut das Freund Heinz mal wieder dabei war und seinen beruhigenden Einfluss wirken ließ!
Sohn Frank sorgte dann in der Startaufstellung für die nötige Frischluft. Beim Start noch auf Platz 9 des Gesamtklassements benötigte der "Chef" dann nur wenige Runden, um die Zelthirachie wieder herzustellen und sich auf Pltzt drei der Klasse zu setzen. Weiter ging es leider nicht mehr nach vorne, was ein wild hin- und herfahrender Formel Ford 2 ltr. zu verhindern wusste. Axel belegte in der Klasse einen guten vierten Platz.

Bei bestem Wetter und einem phantastischen Sonnenuntergang war der Düsseldorfer Abend des DAMC 05 ein voller Erfolg.
Sonntag, Rennen 2 Bei bestem Eifelwetter wurden die Fahrzeuige an den Vorstart gebracht.

Axel erhielt die Unterstützung des amtierenden HRA-Meisters Klaus Dieter Häckel, der zuvor beide Rennen der Gruppe 1, Fahrzeuge ohne Flügel, klar für sich entscheiden konnte.
Der "Chef" erhielt Schatten von Sohn Frank und die Unterstützung von Reol Mulder, einem niederländischen Freund, der zuvor in der Gruppe 1 der Fahrzeuge ohne Flügel und mit Profilreifen den zweiten Platz belegt hatte.

Das zweite Rennen war ebenso spannend, wie das erste Rennen. Nach dem Start musste der "Chef" sich erst einmal mit dem Formel Ford des Mitstreiters Becker auseinander setzen. Nach gelungenem Überholmanöver konnte er sich dann auch absetzen, bis in der siebten Runde in der Dunlop-Kehre plötzlich die Gänge nicht mehr zu finden waren. Becker zog leicht locker wieder an ihm vorbei. Nach einer Sekunde der Besinnung waren dann auch die Gänge wieder da! Jetzt galt es, Becker und Marcel Biehl einzuholen. In der letzten Runde gelang das Manöver auch bei Becker, Marcel Biehl jedoch war mit 150m Vorsprung enteilt. Nichtsdestotrotz belegte er auch im zweiten Rennen in der Klasse GO2 einen guten dritten Platz und Axel einen ebensoguten vierten Platz in der Klasse.

Unser Dank geht an unsere holländischen Freunde und deren Serienkoordinatorin Helana, unsere Schweizer Freunde und den DAMC 05, der uns mal wieder eine erlebnisreiche Veranstaltung geboten hat.

Nicht vergessen wollen wir natürlich die Organisation durch die HRA und deren Koordinator Manfred Biehl!

Rennbericht " GTP-Weekend Oschersleben 2006 "


Das war mal wieder ein Wochenende mit viel Licht (Sonne) und mit Schatten!

Die Anreise war am Donnerstag und prompt regnete es auch während des Zeltaufbaus. Wer aber gedacht hat das dies so bliebe, hat sich mächtig verschätzt. Die Regenreifen kamen nicht zum Einsatz!

Erfreulicherweise konnte Christian endlich wieder mit seinem Formel SV 1600 antreten und wir waren alle gespannt, wie sich der neue Motor denn machte.

Erstes Zeittraining

Ganz entgegen der allgemeinen Gebräuche der HRA hatten wir am Freitag zwei mal ein Zeittraining. Im ersten Zeittraining lief alles ganz gut, bis auf den Ölverlust an Christians neuem Motor. Also kurz: Getriebe abbauen und den hinteren Simmering erneuern. Gleichzeitig den Abschlussdeckel planschleifen (per Hand an der Seitenscheibe des Transportfahrzeuges). Da wir mit den Arbeiten bis zum zweiten Zeittraining nicht fertrig wurden, konnte Christian dieses nicht fahren und es blieb bei der Zeit aus dem ersten Zeittraining.

Zweites Zeittraining

Axel`s Formel 2 benötigte eine andere Getriebeübersetzung und einen Blick des "Chef`s" in den Motor. Ergebnis: Die Rundenzeiten wurden auf Anhieb um 4 Sekunden besser. Dem Chef selbst war es bei 38 Grad im Schatten einfach zu warm und er konnte seine Zeiten aus dem ersten Training nicht verbessern. Aber das ist ja nichts neues und er rutschte in die dritte Startreihe. (Selbst Schuld)

Christian stand in der dritten Startreihe neben ihm.

1. Rennen am Samstag

Die Temperaturen waren gut zum Baden, zum Rennen fahren aber ungeeignet. Also schnell noch mit dem Fahreranzug unter die kalte Dusche und dann in`s Auto.

Start: Christian tobte mit dem neuen Motor mal gleich am Start an allen vorbei und brachte den Streckensprecher ganz aus dem Häuschen. Leider nur für 2 Runden. Dann fing der Motor wieder an zu ölen und er musste das Rennen vorzeitig beenden. Axel fuhr ein gutes Rennen und landete auf Platz 2 in seiner Klasse. Der "Chef" schaffte es noch aufgrund seines schlechten Startzplatzes auf Platz 3 in der Klasse und auf Platz 4 im Gesamtklassement.

2. Rennen am Samstag


Leider hatte es die HRA im Vorfeld versäumt, den Rennleiter zu bitten, das zweite Rennen auf Sonntag zu legen. Also: Wieder mit Rennanzug unter die kalte Dusche und rein in`s Auto. Christian durfte den Formel 3 von Axel fahren, den wir noch zusätzlich im Transporter hatten, musste aber aus der letzten Startreihe starten.
Wie von ihm gewohnt pflügte er durch das Feld und stellte den Formel 3 am Ende des Rennens auf den vierten Platz in der Klasse und im Gesamtklassement. Von wem er das wohl hat!
Axel wurde es dann während des Rennens zu kalt und er warf eine Schlauchschelle eines Kühlerschlauchs weg. Ergebnis: Strecke mit Kühlflüssigkeit eingesudelt, Motor zu heiß geworden, Zylinderkopfdichtung defekt.

Jetzt kommt der "Chef"! Der lief zur Höchstform auf und hielt den "Dominator" Peter Hug drei Runden hinter sich. Beide hatten daran ihre Freude, was am Abend zu dem Köpfen einer Flasche "Williams Christ Birne" führte. Über die Folgen wollen wir uns hier nicht weiter auslassen! Das Ergebnis des Rennens: Peter Hug fiel leider aus, der "Chef" kam auf den zweiten Platz in der Klasse und im Gesamtklassement.

Unser Dank gilt dem Veranstalter und den Organisatoren der HRA.

Das nächste Rennen ist die ADAC Nürburgring Classic vom 22. - 24. September. Ich hoffe, dass viele von euch als Zuschauer kommen werden.

Rennbericht " ADAC Nürburgring Classic 2006 "


Das war wieder einmal eine gelungene Veranstaltung des ADAC, wobei unser Dank an die vielen Helfer und den Veranstalter geht.
Die Zeichen standen nicht gut. Bis eine Woche vor der Veranstaltung stand noch nicht fest, ob der "Chef" überhaupt teilnehmen konnte. Warum? Ganz einfach! Nicht jeder, der einen Rennwagen fahren kann, kann auch ein Motorrad fahren. Dies gilt natürlich nur für den Verfasser dieser Zeilen. Abgestiegen, umgefallen, Knöchelbruch! Aber was die Fußballer können, können doch auch die Rennfahrer! Nach vier Wochen unter teilweise schmerzverzerrten Gesicht und den missbilligenden Blicken der Ehefrau die erste Sitzprobe am Ring. Rein ging, raus etwas beschwerlicher - und dann die lieben Sprüche der Konkurrenten ( oder heißt das nun wieder Mitbewerber?)

1. Zeittraining
Samstagmorgen 08.30 Uhr (brrrrrr)

Für die Zeit ein brauchbares Ergebnis. Der "Chef" in der 4. Startreihe, wo er sich so gar nicht gerne sieht. Christian mit dem nun hoffentlich dichten Auto (in Oschersleben musste er ja wegen akuten Ölverlustes ausscheiden) direkt hinter ihm - oh Gott!. Axel erstaunlich weit für die Tageszeit in seiner Klasse vorne - hat hier etwa Karins Kaffee Wunder gewirkt?

1. Rennen

Es lief so la la! Der "Chef" drehte einsam seine Runden und landete auf dem 6. Platz im Gesamt und auf dem 5. Platz in der Klasse. Christian fuhr mit zum Teil stotterndem Motor auf den 7. Platz im Gesamt und den zweiten Platz in der Klasse. Und Axel? Der wollte mal die Drehzahlfestigkeit seines BMW-Motors testen und zerstörte dabei einen Kipphebel. Enderfolg - Ausfall.
So war der Samstag gerettet. Christians Auto wurde verladen und in die Werkstatt gebracht. Neue Vergaser und wieder eine neue Einstellung bei Veytal-Tuning in Mechernich.

Axels Auto wurde vom "Chef" teilweise zerlegt und erhielt einen neuen Kipphebel. Danach durfte der "Chef" dann noch sein Auto für den Sonntag vorbereiten.

2. Zeittraining für die Startaufstellung am Sonntag

Das zweite Training am Sonntag morgen wieder um o8.30 Uhr. Pünktlich um 07.00 Uhr fing es an zu Regnen. Trotzdem war das Training nicht schlecht und der "Chef" stand nun schon in der dritten Startreihe. Christian mit alten Regenreifen stand in der 5. Startreihe und Axel in der 6. Startreihe.

2. Rennen

Es kam das, was alle so lieben. Die Blicke gegen Himmel gerichtet. Der Regen hörte auf, die Strecke trocknete ab, war aber laut Ansicht aller noch zu feucht für Trockenreifen. Nur einer hatte Mut und fuhr auf Slicks (der spätere Gewinner!). Einführungsrunde. Nun sahen es alle! Die Fahrspur war fast abgetrocknet und die Wahl der Regenreifen absolut falsch. Nun hatten diejenigen Glück, die mit alten Regenreifen am Start waren. Diese hielten wesentlich besser als die neuen Regenreifen. Nach fünf Runden waren diese am Ende und das Auto rutschte mehr als es fuhr. Jetzt könnte mann ja mal raten, wer mit neuen und wer mit alten Regenreifen unterwegs war. Der "Chef" natürlich mit neuen Reifen, sein Sohn mit alten Reifen. Bei Axel spielte das keine Rolle, da in seiner Klasse nur geschnittene Reifen zugelassen sind.

Ich will nicht lange drum herum reden, es war fürchterlich! Der "Chef" Platz 9 im Gesamt und Platz 5 in der Klasse.
Christian Platz 5 im Gesamt und Platz 1 in der Klasse. Bravo kann man da nur sagen!
Axel Platz 10 im Gesamt und Platz 1 in der Klasse. Bravo! Bravo! So haben Chritian und Axel mit ihren Klassensiegen die Farben des Hildener Rennstalls hochgehalten!

Unser Dank für eine tolle Veranstaltung geht an den ADAC und an die HRA für die gute Organisation!

Rennbericht " RGB Saisonfinale" Nürburgring 2006


Es war die letzte Veranstaltung in 2006 und es sollte für das Team Hilden/Berlin der krönende Abschluss einer erfolgreichen Saison werden. Führte doch der "Chef" in der Klasse GO2 sowohl in der HRA-Meisterschaft als auch in dem Graf Berghe von Trips Pokal. Aber wie sagt man so schön: "Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt".

1. und 2. Zeitraining am Freitag

Bei Regen, wie sollte es auch anders sein, wurde um die Startplätze gekämpft. Christian stellte seinen MACO auf Platz zwei in der Klasse und Platz 5 im Gesamtklassement, Axel auf Platz 3 in der Klasse und Platz 17 im Gesamt und der "Chef" auf Platz 4 in der Klasse und Platz 6 im Gesamt. Da bedeutete, dass die dritte Startreihe komplett in rot/gelb ausgefüllt war.

1. Rennen am Samstag

Ein meisterlicher Abschuss

Es war mal wieder typisches Nürburgring-Wetter. Schon in der Einführungsrunde konnten sich alle Teilnehmer davon überzeugen, dass die erste Kurve in die Mercedes-Arena komplett nass, danach aber ein Teil der Strecke bereits abgetrocknet war. Wir erwischten einen guten Start und konnten schon zu Beginn einige Plätze gut machen. Dann aber in der ersten Kurve der erste Rennunfall des "Chefs" in 5 Formel-Jahren. Der HRA-Meister des Jahres 2005 und auch 2006 ließ es wohl etwas zu forsch angehen und schlug in das Heck des vor im fahrenden Ralt RT1 fast ungebremst ein. Dies hob das Fahrzeug des "Chefs" um ca. einen halben Meter in die Höhe und versetzte es zusätzlich in eine Drehbewegung die wiederum dazu führte, das ein weiteres Fahrzeug in Mitleidenschaft gezogen wurde. Aus! Damit war das Rennen für den "Chef" und leider auch für den liebenswerten Mitstreiter Bruno Huber zu Ende. Schadensbilanz: Eine verbogene Schubstrebe, ein verbogener Heckflügel, zwei defekte Felgen. Toll! Meisterschaft passe! Laune vom Feinsten!

Christian und Axel überlebten die erste Kurve. Axel belegte in der Klasse Platz 3. Christian belegte einen blitzsauberen Platz 3 im Gesamtklassement und Platz 1 in seiner Klasse. Herzlichen Glückwunsch!

Gut das man Freunde hat! Mit Hilfe von Heinz Schreiber, Heinz Kraft und Manni Biehl wurde die Schubstrebe gerichtet und geschweißt, dass Fahrzeug vermessen und neu eingestellt, sodass es am Abend für das nächste Rennen gerüstet war.

2. Rennen am Sonntag

Man glaubt es kaum! Die Sonne schien! In der letzten Startreihe standen drei Formel 3 2 ltr. Fahrzeuge, die nach erfolgtem Start durch das gesamte Feld pflügten um noch ein passabeles Ergebnis zu erzielen. Platz 5 in der Klasse und Platz 7 im Gesamtklassement für den "Chef".

Für Christian, der das ganze Rennen auf Platz 1 in der Klasse lag, schlug dann der Defekt-Teufel in der letzten Runde auf der Zielgeraden zu. Ein Knall im Getriebe und die letzten 50 mtr bis zur Zielflagge ausrollend, kosteten ihm den Klassensieg um 0,388 sec. Trotzdem ein super Rennen für ihn!

Für Axel endete das Rennen bereits zwei Runden vor Schluss. Ein auf den Kerbs durchgescheuerter Wasserschlauch ließ die Kühlwasssertemperatur des Motors in astronomische Höhen steigen. Schade, denn seine Rundenzeiten von 2.21 min waren erstaunlich gut.

All unseren Freunden möchte ich sagen: "Wir danken für euere Unterstützung und wir hoffen, dass wir 2007 wieder über Rennen und über Siege berichten können!"

Bis 2007